Wichtige Begriffe im Golfsport

In der Kategorie „Allgemeines im Golfsport“ stellen wir Ihnen viele interessante Dinge rund um das Golfspiel vor. Gerade Golfneueinsteiger bzw. Platzreifeschüler haben viele Fragen zu Begrifflichkeiten, dem Spielablauf, aber auch zum allgemeinen Leben im Golfclub. Diese Kategorie befindet sich im dauerhaften Aufbau. Wenn es etwas gibt, was Sie schon immer mal fragen wollten, schicken Sie uns doch einfach eine E-mail auf info@golf-instructor.de.

Platzkontrolle | Erklärung Handicap | Erläuterung Birdie, Par, Bogey, Eagle, Albatros | Slice, Hook, Draw

Die Platzkontrolle

Die Platzkontrollen auf dem Golfplatz werden vom sog. Marshall durchgeführt. Obgleich die Bezeichnung Marshall in Amerika für einen militärischen Dienstgrad steht, geht der Golf Marshall seinen Aufgaben als Ordnungshüter nach.

Der Marshall gewährleistet den Spielfluss auf dem Golfplatz sowie die Einhaltung der Platzregeln und der Hausordnung. Er startet Turniere, achtet auf die Einhaltung der Etikette und im Notfall ist er im Stande, Erste Hilfe zu leisten.

Sehen Sie den Marshall als Ihren Freund und spielunterstützenden Begleiter an.

Das Handicap beim Golf

Im Golf stellt das sog. Handicap eine Kennzahl dar, die das ungefähre Spielpotential eines Golfers beschreiben soll. Verschieden hohe Handicaps können dadurch gegeneinander aufgerechnet werden, damit Golfer trotz verschiedener Spielstärken gemeinsam am Wettbewerb teilnehmen können.

Die Grundidee vom Handicap

Das Handicap wird in Deutschland auch als Stammvorgabe bezeichnet. Vor einem Wettbewerb wird aus dieser Stammvorgabe die sog. Spielvorgabe errechnet. In der Spielvorgabe wird noch der Schwierigkeitsgrad des zu spielenden Platzes berücksichtigt. Somit kann die Spielvorgabe höher, niedriger oder identisch zur Stammvorgabe (Handicap) sein.

Aus dieser errechneten Spielvorgabe ergibt sich die Anzahl der Vorgabeschläge. Diese Anzahl darf der Spieler von der tatsächlich gespielten Schlagzahl abziehen. Dieses Ergebnis wird Netto-Ergebnis genannt und ist zwischen Golfern unterschiedlicher Spielstärken vergleichbar.

Erklärung Birdie, Par, Bogey, Eagle, Albatros

Damit wir Ihnen die Begriffe Birdie, Bogey, Eagle oder Albatros sinnvoll erklären können, müssen wir zuerst klären, was unter einem „Par“ zu verstehen ist. Die Bezeichnung Par bezieht sich auf die Anzahl der Schläge, mit denen ein sehr guter Golfer ein Loch beenden würde.

Die Parzahl ist abhängig von der Länge einer Spielbahn. Unabhängig von der Länge einer Spielbahn werden immer zwei Puttschläge in die Parzahl eingerechnet. Ein Beispiel:

Ein typisches Par-3 – Loch hätte vielleicht eine Länge von 150 Meter. Von einem sehr guten Golfer wird nun erwartet, dass er mit dem ersten Schlag den Golfball auf das Grün setzt und im Anschluss mit zwei Putt-Versuchen den Golfball im Ziel platziert. Somit würde er ingesamt 3 Schläge benötigen und die Spielbahn würde als Par-3 eingestuft. Schaffen Sie diese Vorgabe von drei Schlägen, haben Sie „Par“ gespielt.

Orientiert man sich nun an der Spielvorgabe „Par“ ergeben sich folgende Konstellationen:

Bogey: Sie haben einen Schlag mehr gebraucht als die Vorgabe (+1) – in unserem Beispiel 4 Schläge.

Double Bogey: Sie haben zwei Schläge mehr gebraucht als die Vorgabe (+2)

Triple Bogey: Sie haben drei Schläge mehr gebraucht als die Parzahl (+3)

Quadruple Bogey: Insgesamt vier Schläge schlechter als die Vorgabe (+4)

Par: Sie haben exakt die Anzahl der Vorgabe an Schlägen erreicht.

Birdie: Sie haben einen Schlag weniger als die Vorgabe gebraucht (-1) – in unserem Beispiel 2 Schläge.

Eagle: Sie haben zwei Schläge weniger als die Vorgabe gebraucht (-2)

Albatros: Drei Schläge besser als die Vorgabe (-3)

Wenn Sie ganz viel Glück haben, schlagen Sie den Ball direkt vom Abschlag ins Loch. Damit hätten Sie das berühmte Hole-in-One geschafft und müssen Ihrem Flight eine Runde im Clubhaus spendieren. Golf Profis können sich da glücklicher schätzen, gelingt Ihnen ein Hole-in-one im Turnier, winken große Preise. Angefangen von Urlaubsreisen, über teuren Schmuck oder sogar Sportautos.

Erklärung Slice, Hook und Draw

Ein „Slice“ bezeichnet eine bestimmte Flugkurve des Balls. Beim Rechtshänder fliegt er zuerst gerade und macht dann einen weiten Bogen nach rechts, so dass er im schlimmsten Fall sogar auf der Nachbarbahn oder im Aus aufschlägt. Das Gegenteil, nämlich das abdriften des Balls nach links, nennt man „Hook“. Und der kunstvolle gewollte Einsatz dieser „Drehmomente“ wird als „Draw“ bezeichnet.